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Malaysia - Truly Asia

Veröffentlicht am 23.03.2015

Nach der kleinen Aufregung in Südthailand, waren wir froh in Kota Bahru anzukommen. Auch war es ein Land, in dem wir schon einmal waren, das erste seit Italien. Die Proton- Autos, die Gastfreundschaft, das Essen und vieles mehr war uns in guter Erinnerung. Weil die Ostküste schön flach ist und der Wind sich
langsam wieder auf unsere Seite schlug, blieb genügend Zeit noch ein letztes mal Ferien zu machen. Der
Zufall wollte es, dass Damian wieder in unserer nähe war und so trafen wir uns wieder. Diesmal auf Perhentian Island im Norden von Malaysia. Weil uns die Bungalowangebote im Internet nicht überzeugten, suchten wir eher aus Jux nach einem Zeltplatz. Und siehe da, es gibt auch in Malaysia Zeltplätze. So liessen wir uns vom Bootfahrer an der besagten Stelle aussteigen und fanden tatsächlich einen Zeltplatz vor.

Zum Glück hatten wir alles dabei, denn die Türen waren noch nicht geöffnet. Die Monsunsaison hinterlässt ein ordentliches durcheinander und das muss alles zuerst noch aufgeräumt und in Schuss gebracht werden. Wir halfen noch etwas mit und standen plötzlich mit dem Laubrechen im Dschungel. Es war dennoch schön, wieder einmal etwas das Spuren hinterlässt zu machen.


Nach drei Tagen traf dann auch Damian mit Danielle auf der Insel ein. Zu unserer Überraschung auch noch mit Dino und Joana, welche wir auch aus dem Rheintal kennen. Es wurde wieder viel geredet und noch etwas geschnorchelt. Die Zeit ging im Fluge vorbei.
Auf Perhentian ist auch noch uns etwas unschönes geschehen. Wir wurden bestohlen. Wir waren an ganz anderen Orten wo man viel mehr damit rechnet, aber nicht auf einer kleinen Insel. Zum Glück haben Affen mehr freude an Velohose und T-shirt, denn an Geld und Kameras.

Perhentian

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Phuket - Sai Buri: Bekanntes und unbekanntes Thailand

Veröffentlicht am 09.02.2015

Endlich Ferien! Das klingt für einige vielleicht etwas zynisch, aber genau so fühlten wir. Endlich konnten wir das Velo für längere Zeit abstellen, um den langersehnten Badeurlaub anzutreten. Mit Freude blickten wir dem Austausch mit Freunden und der Erholung unserer einseitig beanspruchten Körper entgegen. Dieser Urlaub war von langer Hand geplant und folgedessen Topmotivator der letzten Monate unser Ziel Phuket zu erreichen.

Es fing perfekt an: Marcel und Nina begrüssten uns in ihrer nicht ganz kleinen Villa mit Pool abseits vom Trubel, wo wir unter anderem mit einem feinen Fondue verwöhnt wurden. Zusammen gingen wir nach Patong in den Ausgang, wo wir PJ trafen, den wir in Luang Prabang kennen lernten. Wir verbrachten drei Tage dort und sind sehr dankbar für ihre warmherzige Gastfreundschaft.

Das Fahrrad bei Marcel und Nina zurückgelassen, flogen wir tatsächlich nicht nach, sondern von Phuket in die Ferien. Unser erstes Ziel: Freunde einsammeln in Bangkok. Das Warehouse Hotel, nähe Kaosan Road, eignete sich ideal als Treffpunkt, wo Damian, Hanna, Mätt, Robin und Andre aus allen Teilen der Welt langsam eintrudelten bis wir vollständig waren. Es gab viel zu erzählen, daher war die Motivation auf Bangkok-Aktivitäten relativ klein. Immerhin schafften wir es noch zu einer Bootstour, einer Detektivübung, guten Massagen und einem ausgiebigen Weihnachtsmahl, wo wir unter anderem fast zwei Enten vertilgten ;-)

Voller Vorfreude ging es mit dem Bus nach Koh Tao, um dort das neue Jahr zu befeiern. Dort stiess auch Danielle, Damians Freundin, zur Gruppe. Die angestrebte Party, das Experience Festival, war eine friedliche Goaparty auf einem Hügel der kleinen Insel. Wir tanzten bis zum Sonnenaufgang, mit anschliessendem Erfrischungsbad im Meer. Koh Tao hat viele Strände, die sich mit einem Mietroller wunderbar erkunden lassen. Für die steilen Dreckpisten bedarf es allerdings ein wenig Fahrübung. Auch verfügt Koh Tao über eine vorgelagerte Inselgruppe, die bei Ebbe mit langen Sandbänken miteinander verbunden sind. So gingen wir neben dem Feiern auch ausgiebig baden, schnorcheln und tauchen. Die Schnorchler unter uns wurden mit mehr Fischen belohnt als die Taucher, die umständlich zwischen den mehrheitlich toten Riffs nach etwas lebendigem suchten. Zu gross ist der Tauchtourismus, zu gering die Wertschätzung für die Natur. Nichts desto Trotz hat es sich zumindest für Andre gelohnt, der sein Tauch-Brevet dort mit Bravour bestanden hat.

Nach den eher strengen Tagen auf Koh Tao ging es zur Erholung zur ruhigen Nachbarinsel Koh Samui, wo wir in einem verschlafenen Resort ausspannten und den weiteren Reiseverlauf nach Ao Nang / Krabi planten. Diese Gegend ist für die steilen Kalksteinfelsen und die weissen Strände berühmt. Der James Bond Film "Der Mann mit dem goldenen Colt" und "The Beach" mit Leonardo Di Caprio wurden in dieser Gegend gedreht. Ausserdem gibt es dort einen Felsen, zu welchem wir im Nachhinein ein doch etwas spezielleres Verhältnis haben.

 

 

Von Krabi aus verstreute sich unsere Reisegruppe wieder in die ganze Welt: Malaysia, Myanmar, Neuseeland, die Schweiz und zu Marcel nach Phuket. Es war ein schönes Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Ferien

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